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Weinlagerung: 3. von 6 Schlüssel-Faktoren: Lichteinfluss auf Wein

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Wieviel Wein haben wir schon in Wohnzimmern, in Restaurants, Hotels oder gar in Weinshops ‘ausgestellt’ gesehen! Am Tageslicht. Im Schaufenster. Oft direkt an der Sonne. Manchmal während Monaten, wenn nicht gar Jahren. Nimmt man so eine Flasche dann in die Hand, stellt man fest, wie die Flüssigkeit heller, transparenter, ev. gar farbverändert geworden ist.

Warum mag Wein kein Licht? Es geht hier wesentlich um die UV-Einstrahlung, welche im Wein chemische Reaktionen auslöst, welche die Struktur des Weins verändern.

Ein wichtiger, oft unterschätzter Faktor für die Lagerfähigkeit von Wein ist, welche Menge an Licht er während seiner Lagerung abbekommt. Je mehr UV-Einstrahlung Wein aushalten muss, desto mehr reduziert sich seine Haltbarkeit. Das ist auch der Grund, warum insbesondere Rotwein nur äußerst selten in Flaschen aus Weißglas angeboten wird: Buntglas (grün oder braun) hält wesentlich mehr UV-Strahlung ab, kann dessen negativen Einfluss aber auch nicht völlig verhindern. Daher sollte Wein nur an lichtgeschützten Orten aufbewahrt werden. Beispielsweise in der Speisekammer, im Keller oder in speziell angemieteten Lagerräumen. Wenn Weinklimaschränke zur Lagerung verwendet werden, ist darauf zu achten, dass, falls Glastüren zum Einsatz kommen, diese mit UV-Filter ausgestattet sind.

Ein weiterer Indikator sind die Etiketten. Wenn diese vergiblt oder ausgebleicht sind, ist von einem Kauf abzusehen.

 

Hier geht es zum 4. Schlüsselfaktor der Weinlagerung.

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